Dein Starter lebt — und wie alles Lebendige braucht er Futter und einen Rhythmus. Die gute Nachricht: Du bestimmst das Tempo, je nachdem wie oft du backst.

Das Grundprinzip: 1:1:1

Füttern heisst auffrischen im Verhältnis 1 Teil Starter : 1 Teil Mehl : 1 Teil Wasser. Beispiel: 30 g Starter, 30 g Ruchmehl, 30 g Wasser. Den Rest des alten Starters nimmst du weg (oder verbäckst ihn als Discard, z. B. in Crackern).

Backst du oft — oder selten?

Mehrmals pro Woche: Lass den Starter bei Raumtemperatur und füttere ihn ein- bis zweimal täglich. So ist er immer triebstark.

Nur ab und zu: Stell ihn in den Kühlschrank. Dort reicht eine Fütterung pro Woche. Vor dem Backen holst du ihn raus und frischst ihn ein- bis zweimal auf, bis er wieder aktiv ist.

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Aufbewahren

Im Kühlschrank, locker abgedeckt (nicht luftdicht — er muss atmen). Ein Schraubglas mit lose aufgelegtem Deckel ist ideal. So überlebt er auch mal zwei, drei Wochen ohne Fütterung.

Vernachlässigt? Kein Drama

Selbst ein wochenlang vergessener Starter mit grauer Flüssigkeit obenauf lässt sich fast immer retten: abgiessen, einen Esslöffel davon nehmen, mit frischem Mehl und Wasser füttern, und über zwei, drei Tage täglich auffrischen. Meist ist er schnell wieder da.

Ein Teil für die Ewigkeit

Tipp: Trockne ab und zu etwas Starter dünn auf Backpapier und bewahre die Flocken auf. So hast du immer ein Backup, falls doch mal etwas schiefgeht.

Stark genug? Dann ab an den Backguide.